Gold für Berlin-Wannsee
8.10.2012 – Mit starken 403 Schlägen holten sich Luka Kienbaum, Alexandra Försterling, Elisabeth Haller und Zita Arndt vom G&LC Berlin-Wannsee am Sonntag den Titel „Deutscher Mannschaftsmeister, Mädchen AK 14 und jünger“ samt den dazugehörigen Goldmedaillen. Der GC St. Leon-Rot (427 Schläge) wird Vizemeister, Bronze geht an die Mädchen vom GC Hof Hausen vor der Sonne (430 Schläge).
„Am Sonntag hatten wir noch ein wenig mehr Glück mit dem Wetter“, sagt Spielleiter Bernd Mailandt erleichtert. Unmittelbar vor dem Turnier hatte es so stark geregnet, dass die für Samstag angesetzten Vierer (zwei pro Mannschaft) für einen Moment auf der Kippe standen. Die Entscheidung fiel letztlich zugunsten des Spiels, was folgte war eine herbstlich-sonnige Runde mit vereinzelten Schauern. Am Sonntag sah es ähnlich aus, lediglich der Wind frischte etwas auf.
Die Grundlage für den Sieg legte die Mannschaft vom G&LC Berlin-Wannsee bereits am Samstag mit den beiden besten Vierern im gesamten Teilnehmerfeld. Luka Kienbaum und Alexandra Försterling spielten eine 80, Elisabeth Haller und Zita Arndt brauchten nur einen Schlag mehr (81) für den Par 72-Kurs des GC Gut Hainmühlen in der Nähe von Bremerhaven. Mit gewerteten Runden von 76, 82 und 84 am Sonntag sicherten sich die Mädchen dann den Platz ganz oben auf dem Siegerpodest – bzw. im Herzen des Siegerfotos.
Platt: Daniel Mertl, Kapitän der Mannschaft des G&LC Berlin-Wannsee, macht sich lang vor Freude. Links die Mannschaft vom GC St. Leon-Rot (Vizemeister), rechts die Mannschaft vom GC Hof Hausen vor der Sonne (Bronze). Foto: Mischa Kind
Für den GC St. Leon-Rot lief das Turnier am Sonntag etwas holprig an. In einem Vierer hatte es offensichtlich Verwirrung bei der Reihenfolge am Abschlag gegeben, die Folge war eine Disqualifikation. Die Gesamtwertung sieht jedoch vor, dass von den zwei Vierern und vier Einzeln jeder Mannschaft ein Ergebnis gestrichen werden kann. Für den GC St. Leon-Rot bedeutete das natürlich das Streichen des disqualifizierten Vierers, und so konnte man sich am Sonntag noch vom letzten auf den zweiten Rang kämpfen.
Nur drei Schläge mehr als der GC St. Leon-Rot, nämlich 430, spielten Jil Dokenwald, Jacqueline Klemm, Joy Dokenwald und Luisa Jentzsch vom GC Hof Hausen vor der Sonne. Sie machten sich am Sonntag gemeinsam mit einem Schwung Bronzemedaillen auf den gut sechs Stunden langen Weg zurück in die Nähe von Frankfurt am Main.
Neben den sportlichen Leistungen beeindruckten die Mädchen AK 14 insbesondere durch eine sicht- und hörbare Freude am Golfsport. „Die Mädchen haben gestrahlt“, sagt Bernd Mailandt, zwei Tage lang waren Clubhaus und Anlage erfüllt von fröhlichem Kichern und Lachen. So viel Freude ist ansteckend, entsprechend gut gelaunt waren die Offiziellen des Turniers, das Team vom Club und die Gäste das gesamte Wochenende.
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