International Matchplay Trophy 2012
9.8.2012 – Vom 16. bis 18. August 2012 findet auf dem New Course im Golf & Vitalpark Bad Waldsee die International Matchplay Trophy (IMT) statt. Teilnahmeberechtigt sind Jungen und Mädchen der Jahrgänge 1995 und jünger. Die Handicap-Grenzen liegen bei -8,0 bei den Jungen und -11,4 bei den Mädchen. Im vergangenen Jahr gingen 84 Spielerinnen und Spieler aus acht Nationen (Deutschland, Österreich, Schweiz, Italien, Schottland, Südkorea, Luxembourg und Türkei) an den Start.
Bundestrainer Marcus Neumann sieht in diesem Turnier eine hervorragende Möglichkeit, sich auf einem herausfordernden Niveau international zu messen. „Am Ende einer Trainingsphase steht immer der Wettkampf, und der Wettkampf ist gleichzeitig das beste Training“, so Neumann. Es ist wichtig, dass die Jugendlichen frühzeitig lernen, wie man „in herausfordernden Situationen besteht“, und „mit dem Druck der Einmaligkeit und der Bedeutung jeder einzelnen Spielsituation für das Endergebnis“ umgeht.
Drei, die bei der IMT 2011 ihr „Rüstzeug“ für die nächsten, größeren Schritte auf internationalem Parkett erhalten haben, sind Maximilian Bögel (GC St. Leon-Rot), Steffen Heckele (GC Domäne Niederreutin) und Jana Viviane Wünsch (Stuttgarter GC Solitude). In diesem Jahr werden sie das erste Mal bei den British Boys and Girls Open aufteen. Hier geht es noch etwas härter zu als bei der IMT, denn die Lochspiele werden im K.O.-System ausgespielt. Wer einmal unterliegt, fliegt sofort nach Hause. „Ich denke, dass die IMT den Dreien als gute Schule gedient hat, um sich an den Modus und das ‚internationale Miteinander’ zu gewöhnen. Ich bin gespannt, wie weit sie es in England schaffen werden“, so André Kette, seit 2012 Turnierdirektor der IMT.
Maximilian Bögel (GC St. Leon-Rot) bei der IMT
Manfred Kohlhammer, seit 2009 Landesjugendwart des BWGV, initiierte im Jahr 2010 die IMT mit der Vision, dass diese einmal der „stepping stone“ im internationalen Jugendgolf werden soll. Inzwischen ist das Turnier, das sich durch seinen international gängigen Spielmodus mit Zählspielqualifikation und anschließenden Lochspielen auszeichnet, auf dem besten Weg dahin. Die Teilnehmer werden immer jünger, weisen dabei stetig sinkende Handicaps auf, nehmen weite Anreisen aus dem Ausland in Kauf – wie zum Beispiel die 15-jährige Csilla Lajtai Rosza aus Ungarn (Hcp. 1,1) – und haben alle dieselben Ziele: als nächstes bei den British oder German Boys and Girls Open starten, später bei Internationalen Amateurmeisterschaften vorne mit dabei sein, nach der Schule das „Hobby zum Beruf machen“ und Profigolfer werden.
„Bei der IMT treffen bereits in jungen Jahren diejenigen aufeinander, die später auch in hochklassig besetzten Topp-Amateurturnieren oder gar in Profiturnieren an den Start gehen werden. Das Format fordert von den Teilnehmern volle Konzentration, um sich im Zählspiel zunächst für die Lochspiele zu qualifizieren, und sich dort wiederum gegen starke Gegner durchzusetzen. Das wird im Laufe einer Golfkarriere immer wieder verlangt, und kann hier frühzeitig trainiert werden“, so Kohlhammer.
Besucher sind an allen Turniertagen herzlich willkommen, der Eintritt ist kostenlos.
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