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The Open: Gewinner und Verlierer

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Natürlich hat Ernie Els die Open Championship 2012 gewonnen. Aber der Südafrikaner führt auch das "Gewinner-Feld" der Open 2012 an. Wir werfen einen Blick darauf, wer von der diesjährigen Open profitiert hat, und wer vielleicht besser zu Hause geblieben wäre.

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Die Gewinner der 141. Open Championship:


Ernie Els

Zehn Jahre und einen Tag musste The Big Easy auf diesen Moment warten. "Es ist lange her, dass ich hier gesessen bin", grinst Els die Medienvertretern in der Pressekonferenz an. In diesem Jahr musste er sich bereits so einiges gefallen lassen. Zuletzt gab es vom Südafrikaner sogar böse Worte in Richtung des Golf-Clowns David Feherty, der ihn beim Tavistock Cup etwas zu sehr aufs Korn genommen hatte. "Auf dem Tee: Ernie Els, der heute mit einer lebendigen Klapperschlange puttet." Der Grund: die schwache Leistung von Els mit dem Putter. Einige Monate später kann Els nun zurückschlagen und auf die fehlenden Major-Titel des Nordiren verweisen, der 21 Jahre auf der Tour gespielt hat. Denn wer eine Open Championship gewinnt, der kann nicht so viel verkehrt machen, auch wenn er mit dem Putter noch lange nicht wieder 'per du' ist.


Der Platz

Nachdem die Spieler den Kurs des Royal Lytham & St. Annes Golfclubs an den ersten beiden Tagen und während der Proberunden regelrecht auseinander genommen hatten, rächte sich dieser am Wochenende. "Die Grüns sind so weich, dass man die Fahnen direkt anspielen kann", sagte Woods noch am ersten Tag. Nach dem Sonntag wollte er sich über den Platz dann nicht äußern. Mit einem Durschnittsscore von 72,855 am Sonntag und 71,807 in Runde drei hatten die Akteure am Wochenende nicht mehr ganz so leichtes Spiel. Mit dem ausbleibenden Regen trocknete der Platz aus und entwickelte sich immer mehr zu einem typischen Open-Championship-Austragungsort. Die anspruchsvollen Fahnenpositionen taten ihr übriges dazu, dass sich die Profis schwer taten. Am Ende blieben nur acht Spieler unter Par. Und das, obwohl die ganze Woche nur eine - für englische Bedingungen - leichte Brise über den Platz blies.


Die Bunker

206 Sandhindernisse sind es an der Zahl. Sie haben es den Profis in der Woche der 141. Open Championship oft schwer bis unmöglich gemacht, das Par zu retten. "Wenn man in einem der Bunker liegt, kommt das einem Schlagverlust gleich", so der Tenor der Pros. In der Finalrunde mussten das auch Tiger Woods (Loch sechs) und Adam Scott (die letzten Bahnen) schmerzlich erfahren. Mit einer Gesamtlänge von knapp 6.400 Metern war der Royal Lytham & St. Annes kein langer Platz, die Hindernisse - strategisch auf den Spielbahnen und ums Grün verteilt - machten ihn aber zu einem Kurs, bei dem man stets "voll konzentriert seien musste", bestätigte Marcel Siem schon nach den Proberunden.
Es geht also nicht immer darum, den längsten Platz zu bauen. Auch ein Austragungsort gespickt mit Fallen, kann eine wirkliche Herausforderung darstellen.

Open Championship 2012 - Die Finalrunde der Open

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Die Verlierer der 141. Open Championship:


Die R&A

"Put your Cameras and Cellphones away, please!" Dieser Chorus ertönte in der gesamten Woche über den Platz von Lytham & St. Annes. Fotos waren während der gesamten Woche der Open Championship verboten. Und auch wer das Handy nur gezückt hatet, während er mit den Spielern mitging, wurde streng abgemahnt.
Doch wie - fragen wir uns - soll man ohne Handy die im Vorfeld so hoch gelobte und ständig angepriesene Open-App nutzen, die die Zuschauer auf dem Platz doch noch näher ans Geschehen bringen sollte?
Der Ansatz ist nett. Bei der Umsetzung sollte man sich von offizieller Seite aus beim nächsten Mal allerdings weitere Gedanken machen. Zwei "Mobile-Areas" auf dem Platz, in denen man das Handy ungestört benutzten konnte, sind einfach zu wenig, um die Zuschauer mit der App näher ans Geschehen zu bringen.
 

Tiger Woods

Er stand sich in der Finalrunde selbst im Weg. Er wollte den Titel erzwingen und versuchte Schläge, die unmöglich waren. Aus dem Bunker an der Sechs hat Graeme McDowell aus ähnlicher Lage das Bogey gerettet - der Nordire chippte seinen Ball im Bunker in eine bessere Lage.
Tiger verlor mit seiner aggressiven Herangehensweise drei Schläge. Danach war ihm anzumerken, dass er die Birdies erzwingen wollte. Die ehemalige Nummer eins setze sich selbst immer mehr unter Druck und spielte noch riskanter. Doch bei einer Open kann man die Birdies nicht erzwingen. Man muss geduldig auf sie warten. Mit sieben Schlägen Rückstand hatte Woods die Geduld aber nicht mehr.
Fazit: Manchmal sollte man seine 'Medizin' - in diesem Fall das Bogey - einfach schlucken und weiter machen.
 

Lee Westwood

Eine weitere Open Championship ist vorbei und Lee Westwood hat immer noch keinen Major-Titel auf seinem Konto. In Lytham hatte die ehemalige Nummer eins sogar zu keinem Zeitpunkt auch nur annähernd die Chance, um den Sieg mitzuspielen. 38 Fairways und 44 Grüns in regulation zeigen deutlich, dass der Engländer in der vergangenen Woche nicht in seiner besten Form war. "Mein Spiel ist momentan in nicht da, wo es seien sollte", sagte Westwood. "Ich habe deshalb auch keine großen Erwartungen gehabt." Den Cut hatte er gerade so überstanden und spielte zumindest am Wochenende besseres Golf. Mit einem geteilten 45. Platz reist Westwood jetzt in die USA. "Ich versuche mich niemals runterziehen zu lassen. Ich suche immer das Positive an einer Runde. Und zumindest heute habe ich den Ball ordentlich getroffen", reiste die Nummer vier der Welt mit einem positiven Abschluss in Richtung Bridgestone Invitational in zwei Wochen.
 

Brandt Snedeker

Mit zehn unter Par ging der Amerikaner ins Wochenende und gab sich zuversichtlich. Er hatte eine solide Platzstrategie ("Ich werde die Grüns mittig anspielen und mich auf meinen Putter verlassen.") und wirkte äußerlich entspannt. Doch Snedekers Inneres sah wohl anders aus, fiel er doch am Samstag und Sonntag mit Runden von 73 und 74 auf den geteilten dritten Platz bei drei unter Par zurück - das selbe Ergebnis hatte er auch schon nach elf Löchern am Donnerstag. Dabei ist der Unterschied zwischen den ersten und letzten beiden Tagen schnell ersichtlich: Nach 36 Löchern hatte er nur fünf Grüns verfehlt; nach 72 waren es dann derer 22. Er hatte sich nicht an seine Strategie gehalten. Vom Abschlag und auf den Grüns zeigte Snedeker weiter gute Leistung, nur seine Schläge ins Grün waren am Wochenende mutiger. Und damit fehleranfälliger.


DISKUSSION:

Wer sind Ihrer Meinung nach Gewinner und Verlierer der 141. Open Championship?

Matthias sagt dazu:

Komisch, die internationalen Kommentatoren hatten wenig gute Worte für den Platz. Wobei das nicht ganz stimmt, der Platz wurde hoch gelobt, das Setup geriet unter Beschuss. Das ausufernde, dichte Roug ...

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adk




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