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Links-Golf ohne Meer

 
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Zum elften Mal kommen die besten Spieler der Welt nach Lancashire, um im Royal Lytham & St Annes Golf Club den Open-Champion zu ermitteln. Golf.de hat sich den Links-Platz genauer angesehen. 

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Der Royal Lytham & St. Annes ist alles andere als ein typischer Links-Kurs. Die 18 Löcher verlaufen nicht direkt am Meer, er ist von der Länge nicht unspielbar und das erste Loch ist ein untypischer Start in eine Golfrunde. Dennoch ist der Platz ein Klassiker, der bereits seit 1886 besteht.



Schon der Auftakt ist ungewöhnlich. Denn es geht mit einem Par 3 los. Die Eins misst 206 Yards (189 Meter), sieben Bunker umranden das wellige Grün. "Man muss von Anfang an auf der Höhe sein und kann nicht einfach einen Ball Mitte Fairway spielen", beschreibt Tiger Woods den Auftakt in die Runde. Bereits nach dem Start ist klar, was die 18 Löcher, die Ursprünglich von George Lowe, dem ersten Teaching-Pro des Clubs entworfen, und dann von Harry Colt verfeinert wurden, so schwierig macht.

Einerseits kommen insgesamt 206 Bunker ins Spiel, zum anderen ist das Platzieren der Schläge alles andere als einfach. "Alle!", scherzt Woods auf die Frage, welchen der Bunker er am liebsten vermeiden würde. Denn obwohl es sich um keinen "Bombers Course" handelt, sind die Fairways eher schmal und von Sandhindernissen durchzogen. "Entweder schlägt man den Drive über die Bunker, lässt ihn kurz davor zum Liegen kommen oder wagt den Schlag zwischen den Bunkern hindurch", fügt die ehemalige Nummer eins hinzu. Demnach werden die Strategen unter den Pros im Vorteil sein, wenn sie denn richtig gute "Ball-Striker" sind. Allerdings nur, wenn sie sich den Gegebenheiten der englischen Wetters anpassen können. Vier Tage Windstille und Sonnenschein sind an der Küste von Lancashire eher die Ausnahme.

Open Championship 2012 - Lytham & St. Annes

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Zuletzt wurde hier 2001 die Open Championship ausgespielt: David Duval gewann damals, es war die Hochphase des Amerikaners, der einst die Nummer eins der Welt war und sich mit Tiger Woods maß. Mittlerweile ist Duvall komplett abgestürzt und hat in diesem Jahr erst zwei Cuts auf der US-Tour überstanden.

Lytham & St Annes wird für die Profis mit Par 70 gespielt. Es gibt nur zwei Par-5-Löcher: Das ist zwar ein kleiner Nachteil für Longhitter, aber kein schwerwiegender. Denn der Kurs ist mit 7.086 Yards (6.479 Meter) gar nicht so kurz. Zum Vergleich: Der Olympic Club in San Francisco, wo in diesem Jahr die US Open ausgetragen wurde, maß 7.170 Yards bei ebenfalls Par 70.

Von der Schwierigkeit gilt nur Carnoustie als noch härter. Neben den Bunkern verhageln die Sanddünen oftmals den Score. Die Grüns sind schnell und trocken - wie man es von Links-Plätzen gewöhnt ist. "Hier sollten die Open öfter gespielt werden", sagt Woods. "Lytham gehört zu den schwersten Plätzen, die ich je gespielt habe."

tsz 




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Royal Lytham & St. Annes Golfclub


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