• Heißes Eisen 2


    Petra Himmel  | 


    Die Renaissance des Eisen 2: Bei der Players Championship in Florida stellt der Beobachter bei einem Blick in die Bags der Profis fest, dass das altbekannte Eisen 2 offenbar wieder viele Anhänger findet. Während das lange Eisen ansonsten fast überhaupt nicht mehr zum Einsatz kommt und bei eigentlich fast allen Pros durch Hölzer ersetzt wird, gilt der TPC-Platz von Pete Dye in Sawgrass als so schwierig und vor allem eng, dass es Sinn macht Länge für Genauigkeit zu opfern.

    „Ich habe diese Woche tatsächlich ein Eisen 2 im Bag, das ich relativ oft vom Abschlag weg benützen werde, um den Ball im Spiel zu halten“, stellte Rickie Fowler fest. „Es stört mich nicht, dass ich dann an Länge verliere, solange ich den Ball dann vom Fairway schlagen kann.“ TPC Sawgrass ist als strategisch extrem anspruchsvoller Platz bekannt, bei dem Schläge abseits des Fairways sofort mit sehr schlechten Winkeln ins Grün bestraft werden. Hinzu kommen die spiegelglatten Grüns, auf denen man die Bälle nur zum Halten bringt, wenn sie ausreichend Spin haben, welcher aus dem Semirough aber nur schlecht zu erzielen ist.

    McIlroy stellte am Dienstag in Sawgrass allerdings auch fest, dass er das Eisen 2 womöglich auch im Olympic Club in San Francisco bei der US Open zum Einsatz bringen wird. Daneben wird er es auch bei der British Open in Royal Lytham & St. Annes benützen, wo akkurates Spiel angesichts von mehr als 200 Bunkern deutlich wichtiger ist als Länge. „In Lytham habe ich schon sehr viel gespielt und das Eisen 2 macht da unbedingt Sinn“, erläuterte der Weltranglistenerste, der sich dieser Tage aber zuerst einmal mit den Verhältnissen in Florida auseinandersetzen muss.



    Schlagwörter: Rickie Fowler
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Petra Himmel
Die Autorin

Petra Himmel, 43 Jahre alt, ist als freiberufliche Journalistin auf den Bereich Golf spezialisiert, hat mehrere Bücher veröffentlicht und arbeitet für zahlreiche große Tagezeitungen wie die Süddeutsche Zeitung (inkl. Golf Spielen) oder den Zürcher Tagesanzeiger. Zum Golf kam sie selbst eher zufällig vor 16 Jahren, inzwischen hat die Münchnerin, die im GC Olching spielt, es auf Handicap 4,1 gebracht.



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Die Kolumne von Petra Himmel