Golf Club Schloß Klingenburg e.V.
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Golfclub Schloss Klingenburg
Golfclub Schloss Klingenburg

Geschichte


Eines ist unbestritten:

Ohne Ferdinand Markt gäbe es keinen Golfplatz rund um Schloss Klingenburg. Der versierte Versicherungskaufmann aus Günzburg hatte Ende der siebziger Jahre eine fixe Idee – und setzte sie trotz aller Widrigkeiten und Vorbehalte in die Tat um. Zwar sind seit dem ersten Spatenstich und dem Premieren-Abschlag "erst" 25 Jahre vergangen, doch im Vergleich zu den golferischen Anfängen ist im Hochtal der Mindel auf der Gemarkung Schönenberg ein landschaftliches Kleinod entstanden, das seinesgleichen sucht. Ein Vierteljahrhundert danach hat sich das einstige Pionierprojekt aus dem schwäbischen Barockwinkel zu einem Vorzeige-Club der besonderen Art gemausert.

Markt swFerdinand Markt, der erste Präsident des Klingenburger Golfclubs, zu dem auch Vorsitzender der zeitgleich gegründeten Kommanditgesellschaft, erinnert sich gern an die turbulenten Anfangszeiten. Da hatten sich ein paar Gleichgesinnte aus dem Raum Günzburg zusammengefunden und wollten quasi aus dem Nichts einen Golfplatz hinstellen. "Von denen hatte keiner eine Ahnung von Golf, und ich schon gar nicht", gibt Markt heute zu. Was ihn freilich nicht daran hinderte, Interessenten über Golf aufzuklären und dabei der staunenden Zuhörerschaft weis zu machen, wer am schnellsten den kleinen Hartgummiball ins Loch befördere, habe gewonnen.

Alles begann damit, dass das Schloss Reisensburg bei Günzburg zu einem "internationalen Institut für wissenschaftliche Zusammenarbeit" der neuen Universität Ulm ausgebaut wurde. Es entstand die Idee, als Ausgleich für die Wissenschaft den Teilnehmern für die sportliche Betätigung Golf anzubieten - also musste ein Golfplatz gebaut werden.

Ursprünglich war ein Areal bei Schloss Landstrost zwischen Reisensburg und Offingen für den "Freundeskreis der Reisensburg", darunter auch der damalige Landrat Dr. Georg Simnacher, wegen seiner geografischen Nähe zur Reisensburg als Golfgelände favorisiert. Doch bei näherer Betrachtung wurde gerade noch rechtzeitig erkannt, dass 38 Hektar Fläche allenfalls für eine Neun-Loch-Anlage ausreichten. Schon damals sahen Ferdinand Markt und Co. die golferische Zukunft nur in einem anspruchsvollen 18-Loch-Parcours – ein entsprechendes und geradezu ideales Areal wurde quasi über Nacht im nicht weit entfernten Schlosspark von Klingenburg auf der Gemarkung Schönenberg "entdeckt".

UmkleideDabei erwies sich die kurzzeitige Heimat-Rückkehr des weit gereisten Barons Carl Friedrich von Bonnet zu Meautry von Frese als glücklicher Umstand. Der Erbe von Schloss Klingenburg, der Ende Juni dieses Jahres völlig überraschend in seiner Wahlheimat Venezuela verstorben war (siehe Nachruf), bot von sich aus insgesamt 110 Hektar Parkgelände und die dazu gehörigen Wirtschaftsgebäude zur langfristigen Pacht an. Die Fachleute waren auf Anhieb von dem Gelände begeistert, und die Pioniere von der Reisensburg machten schnell Nägel mit Köpfen. Nicht jedoch, ohne vorher das Haftungsrisiko eingegrenzt zu haben. Am 5. Juni 1978 wurde deshalb in Günzburg die Country- und Freizeitanlagen GmbH mit Ferdinand Markt als erstem Geschäftsführer gegründet mit dem Ziel, Gelände zu pachten zur Errichtung von Freizeit-Anlagen, sprich Golf-Bahnen.

Baron Bonnet-Frese und die GmbH unterzeichneten am 14. Juli 1978 den Pachtvertrag.

Die für 24. Juli 1978 geplante Gründung eines Golfclubs kam jedoch (vorerst) nicht zustande. Nach ausgiebiger Diskussion auf der Reisensburg wurde das Konzept kurzfristig geändert. Anstelle der GmbH trat eine GmbH & Co. KG als Trägergesellschaft – aus rechtlichen, steuerlichen und somit wirtschaftlichen Gründen.

In der folgenden Nacht erlitt Ferdinand Markt einen Herzinfarkt, der ihn allerdings nicht davon abhielt, selbst vom Krankenbett aus die Golfidee weiter zu betreiben. Am 11. August 1978 wurde im Krankenhaus Günzburg der Gesellschaftsvertrag der GmbH & Co. KG zwischen der bereits gegründeten GmbH und dem langsam wieder erholten Spiritus Rector Markt unterzeichnet. Während seiner anschließenden Rehabilitation in der Lauterbacher Mühle nahe St. Eurach am Starnberger See gewann Markt dann weitreichende Einsichten beim dortigen Golfclub-Vorstand, der ein ähnliches Finanzierungsmodell mit einer Trägergesellschaft aufweist.

Weg vom ParkplatzDurch die Kommandit-Einlagen sollte der Bau des Golfplatzes finanziert werden, der allein den Mitgliedern des Golfclubs zur Verfügung stand. Somit konnten (vorerst) nur Kommanditisten spielendes Mitglied im Golfclub werden. Am 23. März 1980 schlossen dann 108 Gründungsmitglieder den "Pakt fürs Leben" und gründeten den Golf-Club Schloss Klingenburg-Günzburg mit Ferdinand Markt als erstem Club-Präsidenten.
Weitere markante Station war der erste Spatenstich am 29. April 1979 mit honorigen Gästen aus der Region, wobei die 82-jährige Baronin Elisabeth von Bonnet den symbolischen Akt vollzog.

Zuvor war das Areal rund um die Klingenburg ein weitgehend unbekanntes Wesen gewesen und "unten lauerten zwei scharfe Hunde." Aber auch nach dem Schulterschluss verlief die Wandlung vom Schlosspark in einen Golfpark nicht ohne gravierende Einschnitte. "Zunächst haben wir mal 60.000 Bäume und Sträucher gepflanzt auf dem sumpfigen Gelände, wo sich heute die zweiten neun erstrecken", berichtet Markt, "das war vorher eine reine Schafweide. Kühe wären dort glatt versoffen."

Zugleich wurden über 100 Kilometer an Rohren und Leitungen zur Ent- bzw. Bewässerung samt elektrischen Steuerleitungen verlegt. Fast täglich gab es neue Überraschungen und neue Probleme zu lösen. Der einstige Sportwart Hartmut Stache betont: "Nur über Provisorien war das Ganze möglich. Keiner konnte die Entwicklung im Detail übersehen." Und die Kosten natürlich auch nicht.

Auf keiner Rechnung stand zunächst die Verlegung der den gesamten Golfplatz kreuzenden Hochspannungsleitung mit zwei Masten auf den heutigen Spielbahnen 8 und 17. Durch gute Beziehungen zum örtlichen Stromversorger, Club-Schatz-
meister und GmbH-Aufsichtsrat Fritz Köhlertz war Direktor im KKW Gundremmingen, konnte das Problem zu tragbaren Bedingungen gelöst werden.

Andernorts musste derweil gerodet werden. Zum Beispiel an der eins, wo ein ganzes Baumfeller-Kommando im Einsatz war, um in einem einzigen Tag die zum Abschlag nötigen Schneisen in den Buchenwald zu schlagen. Nur eine Buche - wer hätte sie nicht schon einmal mit seinem Abschlag getroffen - blieb (bis heute) stehen. Die Genehmigung durch das Landratsamt entsprach fast schon einem Wunder.

Und 15 Monate später flogen dann tatsächlich schon die ersten Bälle. Zunächst nur auf sechs Löchern (1 bis 4 sowie verkürzte 6 und 9), dann ab Juni 1981 auf der vollen halben Runde eins bis neun. Und seit 2. Mai 1984 präsentiert sich die Klingenburger Anlage komplett in voller Pracht mit 18 attraktiven Bahnen, die ihresgleichen suchen. Ein fast perfekt gelungenes Werk, das in erster Linie Golf-Architekt Donald Harradine und Greenkeeper Dieter Sziedat vollbrachten. Aber auch Mutter Natur lieferte einen gerüttelten Anteil für den Glücksfall im Hochtal der Mindel, wo Golf und Landschaft in seltener Harmonie paradieren.

Fach-Journalist Bernd Pieper schwärmte im Golf-Journal in der Ausgabe vom 25. Oktober 1983: "Der Platz ist herrlich natürlich, hat Bewegung im Boden, eine vielseitige und zum Teil seltene Fauna und Flora und genügend natürliche
Hindernisse. Der landschaftliche Reiz des Hochufers der Mindel bildet die natürliche Kulisse." Auch Platzarchitekt Donald Harradine konnte sich der Ausstrahlung "seines Werkes" nicht entziehen und zog das Fazit: "Klingenburg bietet alle Voraussetzungen, sowohl von der Länge als auch von der Spannung des Platzes, um sich zum internationalen Meisterschaftsplatz zu entwickeln". Und der einst für die Bauleitung verantwortliche Greenkeeper Dieter Sziedat setzte noch eins drauf: "Dieses Gelände hat der liebe Gott für Golf erschaffen."

Goldener AbschlagVersteht sich, dass Ferdinand Markt den "goldenen Ball" am 2. Mai 1984 höchstpersönlich abschlug. Seine ersten Fach-Kenntnisse hatte er sich beim Nachbarclub in Ulm angeeignet. Seine golferischen Ambitionen lagen weniger in einem niedrigen Handicap als vielmehr in der Mission, einen Golfplatz und -club der besonderen Art zu entwickeln. Einer der wenigen, der damals wirklich etwas von der Materie verstand, war Head-Pro Hans Bessner, der aus einer alteingesessenen Golflehrer-Dynastie stammte. Es ist sicherlich auch sein Verdienst, dass die Klingenburger in Sachen Golfkultur schnell aufholten. Als der Altmeister am 08. Januar 2002 mit 68 Jahren kurz nach seinem Ruhestand überraschend starb, gehörten die Klingenburger längst zum gehobenen Standard in der bundesdeutschen Golfszene.

Auch Ferdinand Markt ist mittlerweile ein versierter Golfer, obwohl es ihm seine Gesundheit in letzter Zeit nicht mehr allzu oft erlaubte, die geliebten Schläger zu schwingen. Ein bisschen Wehmut schwingt auch mit, wenn er an die schwierigen neunziger Jahre zurückdenkt. Das Schicksal des Clubs stand auf des Messers Schneide. Die Kosten waren explodiert, und Mitglieder-Zugänge blieben rar. Eine neue Generation übernahm die Verantwortung. Nur mit Hilfe der mehrmals zur Kasse gebetenen Mitglieder konnte der drohende Kollaps vermieden werden.

Ferdinand Markt (82) hat diesen Rückschlag in seinem Golfer-Ruhestand längst überwunden. Für ihn gibt’s keinen Blick zurück im Zorn, sondern Genugtuung über seine hartnäckigen und vielschichtigen Initiativen, ohne die es keinen Golfplatz rund um die Klingenburg geben würde. Rückblickend fühlt er sich bestätigt: "ich würde es wieder machen - genau so. Es gibt keine anderen Wege." Golf ist für ihn das Hobby seines Lebens, das er gern als "sein Kind" bezeichnet. Und das Kind hat sich in 25 Jahren zum stattlichen Twen entwickelt, der sich überall sehen lassen kann.

Markt BessnerDer ursprüngliche Pachtvertrag zwischen Eigentümer und Golfclub sah auf 30 Jahre ab 1978 eine Verlängerungsoption über zweimal 20 Jahre vor. In dem Umstand, dass rechtlich jedes Dauerschuldverhältnis nach 30 Jahren von jedem Vertragsteil gekündigt werden konnte, lag eine erhebliche Unsicherheit für die Zeit nach 2008. Daher bestand seitens der KG von Anfang an der Wunsch auf ein Erbbaurecht. Damit wären die Gebäude auf Zeit Eigentum der KG und hätten auch für Finanzierungszwecke eingesetzt werden können, da ein Erbbaurecht grundsätzlich mit Grundpfandrechten belastbar und damit beleihbar ist.

Doch Anfang der neunziger Jahre kam es zwischen den Pachtparteien wegen angeblicher "Verstöße gegen den Pachtvertrag" zu schwerwiegenden Differenzen. Nachdem der wenig kooperative Bevollmächtige des Eigentümers keinerlei Entgegenkommen signalisiert hatte, mussten gar zwei Rechtsstreite vom Oberlandes-
gericht München entschieden werden. Die Ergebnisse fielen zwar jeweils zu Gunsten der KG aus, doch das Klima war vergiftet. Die Baumaßnahmen verzögerten und verteuerten sich und notwendige Bankkredite mussten durch persönliche Bürgschaften einzelner Gesellschafter gesichert werden. Erst als sich der Baron von seinem Bevollmächtigten trennte und beim Golfclub sowie der KG ein Führungswechsel erfolgte, kamen die Partner wieder an den Verhandlungstisch.

Und seit 14. Januar 1999 steht der neue Vertrag, der den Klingenburger Golfern mit einer Laufzeit bis Ende 2028 das angestrebte Erbbaurecht garantiert. Club und KG mussten zwar dafür einen sechsstelligen DM-Betrag abführen, doch 30 Jahre Planungssicherheit mit zusätzlichem Finanzierungspotenzial sind diese Investition wohl wert.

Ferdinand Markt 1980 - 1993

Norbert Löhlein 1994 - 2000

Lothar Freitag 2000 - 2004

Jochen Laue seit 2004

Text: Alfred Koch, Hartmut Stache


Chronologie


Sommer 1977:

Erstmalige Überlegungen im Freundeskreis von Schloss Reisensburg über die Errichtung eines Golfplatzes in Verbindung mit dem Ausbau der Reisensburg zum Internationalen Institut für wissenschaftliche Zusammenarbeit der Universität Ulm – nutzbar für Wissenschaftler wie auch für Clubmitglieder. Als Standort ist zunächst das Gelände von Schloss Landstrost bei Offingen vorgesehen.

3. November 1977:

Versicherungskaufmann Ferdinand Markt aus Günzburg, Mitglied des Freundeskreises, organisiert einen "Arbeitskreis Golfplatz", der sich erstmals am 3. November 1977 im Forsthaus in Landstrost trifft. Idee: Eine GmbH mit 20 Gesellschaftern soll mit ca. 1 Million DM eine 9-Loch-Anlage inklusiv Clubhaus-Renovierung und Maschinenpark bauen, mit 200.000 DM als Gesellschaftskapital, dazu "Spenden" und Mitgliedsbeiträge.

Frühjahr 1978:

Abschluss eines Pachtvertrages mit Baron Freyberg, dem Besitzer von Landstrost, im Frühjahr 1978. Gleichzeitig Angebot von Baron Bonnet-Frese, dem Herrn von Schloss Klingenburg, zur Pacht eines wesentlich größeren Geländes. Neuer Pacht-Vertrag parafiert. Arbeitskreis gibt Klingenburg den Vorzug. Donald Harradine wird als Golfplatz-Architekt mit einem Planentwurf beauftragt.

5. Juni 1978:

Gesellschaftsvertrag der Country und Freizeit-Anlagen GmbH Günzburg wurde mit 20 Gesellschaftern und Ferdinand Markt als Geschäftsführer geschlossen. Chef des Aufsichtsrats ist Fritz Köhlertz.

14. Juli 1978:

Abschluss des Pachtvertrages mit Baron Bonnet-Frese

24. Juli 1978:

In der Versammlung vom 24. Juli 1978 wird das Konzept zur Gründung eines gemeinnützigen Vereins aus rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Gründen zu Gunsten einer GmbH & Co. KG als Trägergesellschaft geändert.

25. Juli 1978:

In der darauf folgenden Nacht erleidet Ferdinand Markt einen Herzinfarkt, erholt sich aber schnell wieder im Krankenhaus Günzburg.

11. August 1978:

Unterzeichnung des Gesellschaftsvertrags der GmbH & Co.KG zwischen GmbH und Ferdinand Markt als erstem Kommanditisten vom Krankenbett aus.
2. September 1978:

Antrag auf Einleitung eines Raumordnungsverfahrens für den Golfplatz-Neubau rund
um die Klingenburg.

29. April 1979:

Symbolischer erster Spatenstich zum Bau der Driving Range und der ersten neun Löcher.

23. März 1980:

Golfclub Schloss Klingenburg - Günzburg wird gegründet. 108 Mitglieder unterzeichnen die Vereinssatzung. In den ersten Vorstand gewählt: Ferdinand Markt (Präsident), Hans-Heinz Hollfelder (Vize), Fritz Köhlertz (Schatzmeister), Matthias Beck (Schriftführer), Peter Linzmair (Öffentlichkeitsarbeit), Hartmut Stache (Sportwart).

1. April 1980:

Grünes Licht vom Landratsamt Günzburg für den Einbau einer Beregnungsanlage mit eigenem Wasser-Reservoir.

August 1980:

Aufnahme des Spielbetriebs – zunächst nur auf den Löchern eins bis vier sowie Bahn sechs (verkürzt als Par 4) und neun. Diese sechs Löcher waren dreimal zu spielen für eine volle Par-72-Runde.

April/Juni 1981:

Fertigstellung der Bahnen 5, 7 und 8 sowie Ausbau von Loch 6 auf die volle Distanz, damit ist die erste Hälfte komplett.

April 1982:

Gesellschafter-Versammlung beschließt Ausbau auf 18 Löcher – überwiegend mit eigenem Personal nach den Plänen von Architekt Donald Harradine unter Leitung von Greenkeeper Dieter Sziedat.

2. Mai 1984:

Ferdinand Markt und BGV-Präsident Wolfgang Bauer eröffnen die von baulicher Seite fertiggestellte 18-Loch-Gesamt-Anlage.

Sommer 1984:

Ausbau des Parkplatzes mit Anbindung an öffentliche Straße für ca. 250 PKW auf 2 Terrassen. Um das Ensemble des Schlosses nicht zu stören, muss das Kfz-Parkareal "auf Distanz" angelegt und komplett "eingegrünt" sein.

1984 bis 1985:

Ausbau des ehemaligen Gärtnerhauses als Sekretariat und Pro Shop. Als Sekretariat dienten nach der Anfangszeit mit 2 Räumen im Erdgeschoss des Schlosses ab 1982 zunächst drei ehemalige Bau-Container vom Kernkraftwerk Gundremmingen an der Stelle des Seitenbaues des heutigen Caddygebäudes. Seit 1985 "richtiges" Sekretariat mit Empfang und 3 Büroräumen, außerdem ein Pro Shop im Erdgeschoss sowie zwei Sitzungszimmer im Dachgeschoss, Schlägerwerkstatt für den Pro im Untergeschoss.

Frühjahr 1987:

Neubau eines Caddy-Gebäudes zur Unterbringung der Golfausrüstung der Mitglieder. Das Landesamt für Denkmalspflege erteilte Zustimmung, da sich an dieser Stelle früher ein langgestrecktes Holzgebäude befand.

1987/88:

Ausbau des ehemaligen Kuhstalles als großzügig angelegtes Sanitärgebäude für Damen und Herren mit zwei Etagen.

14. 1. 1999:

Abschluss eines Erbbaurechtsvertrags zwischen Club und Eigentümer mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2028. Er umfasst eine Grundstücksfläche von 6836 qm, auf der alle von der KG ausgebauten oder sanierten und vom Club genutzten Gebäude stehen.

März 2005:

Die Erweiterung des Clubhauses wurde durch einen Anbau auf bis zu140 Sitzplätze in der neu gestalteten Gastronomie und mit erweiterter Küchenkapazität fertiggestellt.

Juli 2008:

Verlängerung des Pachtvertrages um weitere 30 Jahre.